Inhouse-Seminar: REACH-Konformität sicherstellen und dokumentieren
Kommunikation in der Lieferkette, Identifizierung von Verwendungen, Haftungsfragen
Sind alle Ihre Stoffe und Produkte REACH-konform?
Können Sie es auch nachweisen? Das müssen Sie
tun, um sich für die jetzt laufenden Kontrollen
abzusichern!
Die REACH-Verordnung erlaubt nur noch
(vor-)registrierte Stoffe. Deshalb müssen Sie jetzt
sicherstellen, dass Sie nur noch REACH-konforme
Produkte verwenden und verkaufen.
Das bedeutet: Sie
müssen in der Lieferkette Informationen einholen und
weitergeben sowie die eigenen Verwendungen
identifizieren und mitteilen.
Da bei Verstößen sowohl
Haft- als auch Geldstrafen vorgesehen
sind, sollten Sie für Kontrollen unbedingt dokumentieren,
was Sie getan haben, um REACH-konform zu arbeiten.
Sie wissen, welche Bestätigungen/Informationen Sie in der
Lieferkette einholen und weitergeben müssen, z. B. für
Erzeugnisse (neu: 2. Kandidatenliste) oder im
Sicherheitsdatenblatt.
Sie wissen, wie Sie Ihre speziellen Verwendungen genau
identifizieren und Ihrem Lieferanten mitteilen müssen,
damit Sie Ihre Stoffe weiterhin für den bisherigen Zweck
nutzen können.
Sie erhalten praktische Lösungsansätze für eine schnelle
und strukturierte Dokumentation, damit Sie bei den
geplanten Kontrollen sichere Nachweise haben.
Methodik
Vortrag/Workshop, Veranschaulichung anhand von
Praxisbeispielen. Aktive Mitarbeit und Diskussionen sind
erwünscht.
Teilnehmer
REACH-Beauftragte, Geschäftsleiter, Produktionsleiter, QM,
Sicherheitsbeauftragte, Gefahrstoffbeauftragte, F & E,
Einkauf, ... .
Effizientes Vorgehen bei der Informationsbeschaffung und
–weitergabe, Standardfragebögen/Musteranschreiben
Informationspflichten an Abnehmer (u. a. aufgrund der
Kandidatenlisten) und Lieferanten (z. B. Verwendung);
SVHC-Stoffe; Sicherheitsdatenblatt
Beschreibung von Verwendungen
Rechtliche Fragestellungen
REACH-Vollzug: Was Behörden derzeit kontrollieren
Dokumentationspflichten und Nachweismöglichkeiten
Verletzung von Informationspflichten: Konsequenzen
Spezialfragen, z. B.: Muss ein nachgeschalteter Anwender
sicherstellen, dass er REACH-konforme Stoffe verwendet,
oder kann er auf die Aussage der Lieferanten vertrauen?
Dr. Cornelia Boberski
REACH-Beraterin und Geschäftsführerin von innoturn, Mitglied im "REACH-Netzwerk", Herausgeberin des REACH-Handbuchs des FORUM Verlags.